Digital- & Performance-Marketing
SEO, SEA & Performance Marketing
SEO, SEA und Performance Marketing arbeiten mit Suchanfragen, Werbekonten und Messwerten. Es ist der Teil des Feldes, in dem Erfolg am ehesten nachweisbar ist.
58 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als SEO, SEA & Performance Marketing verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.900 € | 3.300 € | 3.800 € | 39.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.800 € | 4.400 € | 5.100 € | 52.800 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 4.800 € | 5.600 € | 6.700 € | 67.200 € |
Gerundete Orientierungswerte. Die Anzeigen dieses Portals nennen keine Gehälter, weil die Datenquelle keine entsprechende Spalte führt. Wer ein Werbebudget verantwortet, wird in der Regel besser vergütet als wer nur zuarbeitet, und Häuser mit eigenem Onlinegeschäft zahlen meist mehr als Agenturen. Dazu wirken Branche, Unternehmensgröße, Region und Berufserfahrung. Variable Anteile sind in diesem Bereich verbreitet; klären Sie, an welcher Kennzahl sie hängen und ob Sie diese Kennzahl selbst beeinflussen können.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Was macht ein Performance Marketing Manager?
Er sorgt dafür, dass Menschen die Angebote eines Hauses finden, und er rechnet nach, was das gekostet hat. Zwei Hälften stehen nebeneinander. Die Suchmaschinenoptimierung arbeitet an der Website selbst: Suchbegriffe recherchieren, Seitenstruktur und Verlinkung ordnen, Inhalte anpassen, Ladezeiten und technische Fehler abstellen, Verweise von außen aufbauen. Die bezahlte Seite arbeitet mit Werbekonten: Kampagnen aufsetzen, Gebote und Budgets steuern, Anzeigentexte testen, Zielgruppen eingrenzen, Ausgaben täglich beobachten.
Beides mündet in Auswertung. Eingebaut werden Messpunkte, aus denen sich Klicks, Anfragen, Käufe und Kosten je Ergebnis ablesen lassen, und daraus entsteht ein Bericht, der Entscheidungen trägt. Ein erheblicher Teil des Alltags ist Abstimmung mit der Redaktion, mit der Entwicklung und mit dem Vertrieb, der die Anfragen bearbeitet.
Wie wird man Performance Marketing Manager?
Über einen von drei Wegen, und keiner ist vorgeschrieben. Ein Studium der Betriebswirtschaft, der Wirtschaftsinformatik, der Medien- oder Kommunikationswissenschaft ist häufig, eine kaufmännische Ausbildung ebenfalls möglich – und der Quereinstieg ist auch in diesem Bereich weit verbreitet, oft aus der Redaktion, aus der Webentwicklung oder aus dem Onlinehandel.
Über Zertifikate lohnt ein klarer Blick. Die Zertifizierungen für Google Ads und Google Analytics sowie Meta Blueprint und die Kurse der HubSpot Academy sind Anbieterzertifikate: Sie werden von den Unternehmen vergeben, deren Werkzeuge sie prüfen, sind in wenigen Stunden zu erwerben, kosten wenig oder nichts und müssen regelmäßig erneuert werden. Sie sind kein Abschluss und kein Ersatz für einen. Nützlich sind sie trotzdem: Sie zeigen im Bewerbungsgespräch, dass Sie die Oberfläche kennen, und in Agenturen werden sie erwartet, weil Partnerprogramme sie voraussetzen.
Was tatsächlich überzeugt, sind Kampagnen oder Projekte, die Sie selbst verantwortet haben, mit Zahlen davor und danach.
Was der Beruf verlangt
Geduld mit Daten und Misstrauen gegenüber schnellen Erklärungen. Wer einen Anstieg nicht erklären kann, sollte das sagen, statt eine Ursache zu erfinden.
Unangenehm ist die ständige Messbarkeit. Ihre Arbeit steht täglich in einer Tabelle, und schwache Wochen sind sofort sichtbar. Dazu kommt die Abhängigkeit von fremden Systemen: Wenn ein Suchmaschinen- oder Werbeanbieter seine Regeln ändert, ändert sich Ihr Ergebnis ohne Ihr Zutun.
Aussichten
Die Nachfrage ist stabil, weil dieser Teil des Marketings seinen Beitrag belegen kann und deshalb bei Budgetkürzungen länger geschützt ist. Entwicklungswege führen in die Spezialisierung, in die Leitung eines Kanals oder in die Selbständigkeit als Beratung.
Eine Einschränkung gehört dazu: Die Werkzeuge veralten schnell, und ein Teil der Aufgaben verschiebt sich in automatisierte Verfahren. Was bleibt, ist die Fähigkeit, eine Frage zu stellen, die Daten richtig zu lesen und einem Fachbereich zu erklären, was die Zahl bedeutet – nicht die Bedienung einer bestimmten Oberfläche. Wer nur ein Werkzeug beherrscht, steht bei dessen nächster Umstellung wieder am Anfang.
Aufgaben
- Suchbegriffe recherchieren und Inhalte darauf ausrichten
- Technische Fehler und Ladezeiten der Website abstellen
- Suchkampagnen aufsetzen, ausrichten und pflegen
- Gebote, Budgets und Ausgaben täglich steuern
- Anzeigentexte und Zielseiten gegeneinander testen
- Messpunkte einrichten und Datenqualität prüfen
- Auswertungen erstellen und Empfehlungen ableiten
- Mit Redaktion, Entwicklung und Vertrieb abstimmen
Voraussetzungen
- Sicherer Umgang mit Werbekonten und Auswertungswerkzeugen
- Verständnis für Zahlen, Tests und Wahrscheinlichkeiten
- Belegbare Ergebnisse aus eigenen Kampagnen oder Projekten
- Technisches Grundverständnis für Websites
- Englisch für Werkzeuge und Fachtexte
- Bereitschaft, laufend neu Erlerntes zu ersetzen
Wo man arbeitet
- Onlinehandel und E-Commerce-Anbieter
- Performance-, SEO- und Mediaagenturen
- Software- und Technologieunternehmen
- Marketingabteilungen in Industrie und Dienstleistung
- Vergleichsportale, Verlage und Fachportale
Der Weg in den Beruf
Ein geregelter Ausbildungsberuf für diese Rolle besteht nicht. Üblich sind ein Bachelorstudium der Betriebswirtschaft, der Wirtschaftsinformatik oder der Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie eine kaufmännische Ausbildung, etwa zum Kaufmann für Marketingkommunikation oder für E-Commerce, jeweils drei Jahre mit Kammerprüfung. Ebenso häufig ist der Quereinstieg aus Redaktion, Webentwicklung oder Handel. Anbieterzertifikate von Google, Meta und HubSpot ergänzen diese Wege und werden in Agenturen vorausgesetzt, ersetzen aber weder Ausbildung noch Studium.
Offene Stellen als SEO, SEA & Performance Marketing
In der Suche fortsetzenWerkstudent SEO Redakteur (m/w/d)
SEA Manager (m/w/d)
SEO Manager (m/w/d)
Performance Marketing Specialist (m/w/d)
Verwandte Berufe
Content & Text
- Offene Stellen
- 29
- Monatsbrutto
- 2.700 – 5.700 €
CRM & Marketing Automation
- Offene Stellen
- 12
- Monatsbrutto
- 3.000 – 6.800 €
Marketing Management
- Offene Stellen
- 87
- Monatsbrutto
- 2.900 – 6.600 €
Online- & Digitalmarketing
- Offene Stellen
- 30
- Monatsbrutto
- 2.800 – 6.300 €
Passend dazu im Ratgeber
- Freiberuflich in Marketing und Kommunikation: Honorar und Tagessatz Der Tagessatz ist kein umgerechnetes Gehalt, und wer ihn so berechnet, arbeitet unter Wert...
- Der Schritt in die Führung: Team, Budget, Verantwortung Irgendwann steht die Frage, ob man ein Team übernimmt. In diesem Feld bedeutet das, die fa...
- Vorstellungsgespräch und Probeaufgabe: der Teil, der über die Stelle entscheidet In diesem Feld folgt auf das erste Gespräch fast immer eine Aufgabe. Was dabei geprüft wir...